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Reallohn

Der Reallohn ist der Lohn, der der tatsächlichen Kaufkraft entspricht, das heißt der Gütermenge, die bei gegebenen Lebenshaltungskosten mit dem Nominallohn gekauft werden kann.

Der Reallohn ist der um die Geldentwertungsrate (Inflation) verringerte Nominallohn und soll die tatsächliche Kaufkraft wiedergeben. Beträgt die Inflationsrate 5 % und die Nominallohnsteigerung 3 %, ist der Reallohn und damit die reale Kaufkraft um 2 % gesunken.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Der in Existenzmitteln ausgedrückte Lohn. der zeigt, wieviele und welche individuellen Konsumtionsmittel und Dienstleistungen für den Geldlohn gekauft werden können.

Er wird bestimmt durch die Höhe des Nominallohnes. durch das Preisniveau der Konsumtionsmittel, Dienstleistungen, Mieten, Bildungskosten und Aufwendungen für kulturelle Bedürfnisse und Steuern. Er ist im wesentlichen das Kriterium des Lebensniveaus. >Lebensniveau, >Lohn, >Realeinkommen

In der Wirtschaftssoziologie: allgemein Realeinkommen. Definiert als Verhältnis von Nominallohn oder (Lohn-) Einkommen zu laufenden Preisen und Preisindex. Der Reallohn drückt die Kaufkraft des Einkommens aus. Als Mass für den Lebensstandard ist der Reallohn nur bedingt geeignet, da er sich nur auf monetäre Einkommen und entgeltliche Güter und Dienste bezieht und als eindimensionale Stromgrösse auch nicht das nur mehrdimensional zu erfassende Wohlfahrtsniveau (Bestandsgrösse) und dessen Veränderung (Stromgrösse) anzeigt.

 

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