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Reihenfolgeplanung
Überbegriff über die Planung der Auftragsreihenfolge und Maschinenbelegung. Während die Maschinenfolge darlegt, wie die Vorgänge des Auftrags aufgrund der technologischen Gegebenheiten aufeinander abfolgen sollen bzw. müssen, legt die Auftragsfolge die Reihenfolge fest, in der die Aufträge auf Maschinen bzw. Aggregaten zu bearbeiten sind. Hierzu ist die Kenntnis der einzelnen Elemente der Durchlaufzeit (Bearbeitungs-, Rüst-, Transport- und Fertigungszeiten) notwendig. Als Kriterien der Planung können sowohl zeitliche als auch qualitative Kriterien und Kosten dienen.
Die Reihenfolgeplanung steuert die Belegung der Werkstätten in der Werkstattfertigung, so dass das zu fertigende Produkt diese in der geringst möglichen Zeit durchläuft. Zwischenlagerung von Werkstücken und Leerzeiten von Werkstätten sollen so minimiert werden, wobei das Dilemma der Ablaufplanung bestmöglich umgangen wird. Die Reihenfolgeplanung verwendet PPS-Systeme zur genauen Berechnung.
Die Aufgabe der Reihenfolgeplanung, auch Ablaufplanung genannt, besteht darin, durch die Bestimmung der Reihenfolge, in der die einzelnen Aufträge auf den vorhandenen Maschinen gefertigt werden sollen, eine zeitliche und sachliche Ordnung der Produktion zu schaffen. Kern bezeichnet diese Aufgabe als "Ordinieren" des Produktionsprozesses. Ihrem Wesen nach ist die Reihenfolgeplanung eine kurzfristige Produktionsplanung.
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