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Rezession

gesamtwirtschaftliche Abschwächung, rückläufige Wirtschaftsentwicklung (– Bruttoinlandsprodukt). In den USA spricht man von Rezession, wenn das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale hintereinander schrumpft, während man in Europa i. d. R. die Entwicklung eines Quartals mit der des Vorjahres vergleicht und erst dann von einer Rezession spricht, wenn das Bruttoinlandsprodukt des laufenden Jahres zwei Quartale unter dem des Vorjahreswertes liegt.
Konjunkturphasen

(engl. recession) Die Rezession (lat. recessus = Rückgang) bezeichnet jenen zeitlichen Abschnitt der Konjunktur, in dem die Produktion bzw. das reale Sozialprodukt (Bruttosozialprodukt, Bruttoinlandsprodukt) zurückgeht, aber im Vergleich zur Depression in geringerem Umfang (Abschwung). Der Rezession geht im Allgemeinen die Stagnation voraus. Die Kapazitäten sind nicht mehr voll ausgelastet, die Beschäftigung
(Beschäftigungsgrad) nimmt ab. Es besteht die Tendenz zu einem Angebotsüberschuss, da die Nachfrage erheblich gesunken ist. Das überschüssige Angebot kann normalerweise nur durch sinkende Preise (Markt, Preisbildung) beseitigt werden (siehe auch Deflation, Inflation, Stagflation).

bezeichnet die erste Phase des konjunkturellen Abschwungs im Konjunkturverlauf, die durch sinkende Wachstumsraten des realen Sozialproduktes, sinkenden Auslastungsgrad der Produktionskapazitäten (des Produktionspotentials), steigende Arbeitslosigkeit und eine zunächst langsam, dann schneller zurückgehende Inflationsrate gekennzeichnet ist. Sinkende Zinsen zeigen zugleich die rückläufige Beanspruchung der Geld- und Kapitalmärkte an. Ein durch die Einkommensverminderung bedingter Rückgang der privaten Konsumnachfrage verstärkt und beschleunigt diesen Abschwung der wirtschaftlichen Aktivität. Bei konjunkturpolitischer Neutralität der Wirtschaftspolitik geht die Rezession in die Phase der Depression über.

Konjunktur

 

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