Wirtschaftslexikon
  Wirtschaftslexikon A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
             
 

 

 

Rohstoffe

Rohstoffe sind alle für die industrielle Be- und Verarbeitung geeigneten Materialien, die unmittelbar als wesentliche Bestandteile in die Endprodukte eingehen. Sie gehören zusammen mit den Hilfs- und Betriebsstoffen zu den Werkstoffen.

Beispiele: Holz bei Möbelfabrikation, Stahlbleche bei Pkw-Fertigung.

die Grundstoffe, die im Produktionsprozeß nach Be- oder Verarbeitung in das Produkt eingehen und somit den stofflichen Hauptbestandteil der Endprodukte bilden. In der Kostenrechnung werden die Rohstoffe grundsätzlich als Einzelkosten erfaßt. Soweit die Einzelerfassung der Rohstoffe nicht wirtschaftlich ist, werden sie in der Kalkulation den Kostenträgern als Gemeinkostenmaterial zugerechnet.

Rohstoffe zählen zu dem elementaren Produktionsfaktor Werkstoffe. Sie werden im Produktionsprozeß verbraucht, da sie direkt in das Fertigprodukt als Hauptbestandteil eingehen H Repetierfaktoren).

Siehe auch Materialrechnung.

1. In der Volkswirtschaftslehre die Bezeichnung für jene (Grund-)Stoffe
, die durch Urproduktion gewonnen werden. Beispiele: Rohöl, Erze, landwirtschaftliche Erzeugnisse. 2. In der Betriebswirtschaftslehre Bezeichnung für all jene Güter, die in den Fertigungsprozeß eingehen und wesentliche Bestandteile des zu erstellenden Produkts werden. Es kann sich hier um Stoffe aus der Urproduktion, aber auch um Halb- oder Fertigprodukte eines vorgelagerten Produktionsbetriebs handeln (z.B. ?Mikroprozessoren für Industrieroboter).

Alle unmittelbar als Hauptbestandteilin ein Fertigprodukt eingehendenGüter.

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Rohstoffabhängigkeit
Rohstoffkartelle - (Rohstoffmonopole, Produzentenkartelle)

 

 
     
           
Weitere Begriffe : Sparten Negation der Negation Unternehmungszusammenschlüsse, anorganische
Wirtschaftslexikon | Copyright 2009-2010 All rights reserved. www.wirtschaftslexikon24.net | Impressum