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Signalling

Mit Signalling wird die zielbezogene Informationsbekanntgabe und -übermittlung umschrieben. Hierauf wird im Rahmen der neoinstitutionalistischen Finanzierungstheorie Bezug genommen, um darzulegen, wie Kapitalnehmer durch ihre Informationspolitik ihre Finanzierungskonditionen verbessern können.

Die Wirkung, die von der Übermittlung positiver Signale ausgehen soll, setzt sowohl die Eindeutigkeit als auch die Glaubwürdigkeit der von den Kapitalnehmern ausgewählten Signale voraus.

Hinsichtlich der zweiten Bedingung wird im Rahmen der Signalling-Theorie rationales Handeln seitens der Kapitalnehmer unterstellt, d.h. die Wahl ihrer Signale ist dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Informationsübermittlung anfallenden Signalkosten gegen den möglicherweise erzielbaren Signalnutzen abgewogen werden. Solange die kapitalsuchenden Unternehmen und Privatpersonen diese Bewertungsgleichung beachten, besitzen die Kapitalgeber die Fähigkeit, anhand der von den potenziellen Finanzierungspartnern ausgewählten Signale Bonitätsrückschlüsse zu ziehen.

 

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