In der Wirtschaftssoziologie: scale, [1] die Abbildung einer Eigenschaftsdimension eines Sachverhalts (z.B. Distanz sozialer Beziehungen, Rigidität von Einstellungen) auf ein qualitatives oder quantitatives Bezugssystem, meistens anhand eines formalen Kalküls. Man unterscheidet i.d.R. zwischen Nominal-, Ordinal-, Intervall- und Ratioskalen. In der Einstellungsmessung besteht eine Skala zumeist aus einer Reihe von items, deren Rangfolge oder Abstände bestimmt sind.
[2] Konkrete Anordnung von Objekten nach einem Messvorgang mit einer Skala im Sinne von [1] (die Anordnung von Berufen nach Prestige, das durch Einschätzung einer Bevölkerung etwa auf einer 100-Punkte-Skala gemessen wird).