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Snob-Effekt
Form eines Nachfrageeffektes. Ein Nachfrageeffekt liegt vor, wenn die Nachfrage nach einem Gut nicht nur von ökonomischen Einflussfaktoren abhängt. Der Snob-Effekt beruht auf einem Absonderungsverhalten und bezeichnet die Verringerung der Nachfrage, die dadurch bewirkt wird, daß andere Käufer das gleiche Gut nachfragen.
siehe: Nachfrage-Effekt
Der Snob-Effekt beschreibt das Verhalten eines Einzelnen, der aufgrund seines Strebens nach Exklusivität prestigebedingte Güter nachfragt, um sich so von seinen Mitmenschen abzuheben. Fragen nun andere das gleiche Gut nach wie er, so distanziert er sich von einem erneuten Kauf dieses Gutes. Es tritt somit ein Nachfragerückgang bei diesem Gut ein, weil eine Nachfragesteigerung bei diesem Gut von anderen einsetzt. Der Direktor wird z.B. ein Hotel nicht mehr aufsuchen, in dem auch seine Putzfrau Urlaub macht.
Damit wird ein Kaufverhalten bezeichnet, das im Gegensatz zum Mitläufereffekt auf soziale Abhebung von anderen Konsumenten zielt. Beim Snob-Effekt will sich der Käufer von der Masse distanzieren. Beispiel: Alle tragen Flanell, der Snob trägt Tweed; alle fahren große Limousinen, der Snob fahrt Geländewagen.
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