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Sparquote

prozentualer Anteil der Ersparnisse am Bruttosozialprodukt, Volkseinkommen oder verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte (durchschnittliche Sparquote). Die marginale Sparquote ist die Sparquote, bezogen auf eine Einkommensänderung, sie dokumentiert eine eventuelle Ver- änderung des Sparverhaltens aufgrund der Einkommensänderung. Die durchschnittliche Sparquote in der Bundesrepublik liegt z. Zt. bei 9,7 % (2000), was bedeutet, dass jeder Haushalt von 100 Euro verfügbaren Einkommens 9,70 Euro spart. Üblicherweise steigt die Sparquote in Krisenzeiten (Angstsparen) und sinkt in Boomzeiten bzw. bei allgemein positiven Zukunftserwartungen.
1. Die durchschnittliche Sparquote zeigt auf, wie viel von einer Einheit des Volkseinkommens durchschnittlich gespart wird.
2. Die marginale Sparquote gibt an, wie viel von einer zusätzlichen, infinitesimal kleinen Einheit am Volkseinkommen gespart wird; entsprechend wird die Konsumquote berechnet.

ist der Anteil des verfügbaren - Einkommens eines Wirtschaftsubjektes, der für Zwecke des Sparens verwendet wird. Die margi-nale Sparquote stellt den Anteil dar, der von einer zusätzlichen Einheit des Einkommens (z.B. 1 DM) für Sparzwecke verwendet wird.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Relation zwischen Sparen und Einkommen. Sie beträgt in der Bundesrepublik Deutschland etwa 12%.

 

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