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Spekulation

Kauf- und Verkaufsmaßnahmen mit dem Ziel einer kurzfristigen Gewinnerzielung (Gewinn) durch die Ausnutzung erwarteter, sich zwischen Kauf und Verkauf ergebender Preis-(Preis), Zins- oder Kursänderungen. Da sich die Kurse auch entgegengesetzt zu den Erwartungen entwickeln können, steht der Gewinnchance immer ein Verlustrisiko gegenüber. Gegenstand von Spekulationsgeschäften können Devisen, Effekten und an Warenbörsen gehandelte Güter sein. Spekulationen beeinflussen selbst die Preise und können deshalb sowohl stabilisierend als auch destabilisierend wirken.

Kauf- oder Verkaufsmaßnahmen eines Wirtschaftssubjekts, die darauf gerichtet sind, aus künftig erwarteten Preis-, Zins- oder Kursänderungen durch einen gegengerichteten Verkaufs- oder Kaufsakt einen Gewinn zu erzielen.
Beispiel: Kauf (Verkauf) der Menge eines bestimmten Wertpapiers in der Erwartung, die gleiche Anzahl des Wertpapiers an einem künftigen Zeitpunkt zu einem höheren (niedrigeren) Kurs verkaufen (kaufen) zu können.
Die Spekulation ist damit auf die Ausnutzung
sich zwischenzeitlich ergebender Preisdifferenzen gerichtet. Da die Wahrscheinlichkeit besteht, daß die erwarteten Preisdifferenzen nicht nur nicht eintreten, sondern sich in umgekehrter Richtung entwickeln, eröffnet sich mit jedem spekulativ ausgerichtetem Handeln nicht nur eine Gewinn-, sondern auch eine entsprechende Verlustmöglichkeit.
Spekulationsobjekte sind in erster Linie Devisen, Effekten (insbesondere Aktien), an Warenbörsen gehandelte Kontrakte und Immobilien.
Im Gegensatz zur Spekulation ist die Arbitrage auf die Ausnutzung von Preis-, Zins- und Kursdifferenzen zu einem Zeitpunkt ausgerichtet, weswegen mit ihrer Ausübung sich keine Verluste ergeben können.

(engl. speculation) Spekulationen sind Handels oder Anlagetätigkeiten, bei denen zeitliche Preis oder Kursunterschiede (von Waren, Wertpapieren, Geldanlagen Geld], 4 Devisen, Gold usw.) an denselben Markt oder Börsenplätzen ausgenutzt werden. Der Kauf (Verkauf) des Spekulationsobjektes erfolgt aus dem Motiv heraus, bei erwartetem künftigen Preisanstieg (bzw. Preisverfall) durch Wiederverkauf (bzw. Rückkauf) a Gewinn zu erzielen (Unterschied zum Arbitragegeschäft [ Arbitrage]). Spekulative Transaktionen werden vor allem auf Wertpapier und Devisenmärkten, bei bestimmten börsenfähigen a Gütern (Edelmetalle, landwirtschaftliche Erzeugnisse usw.) und auf dem Grundstücksmarkt vorgenommen. Spekulationsrisiken folgen aus der Tatsache, dass künftige Preisentwicklungen grundsätzlich unsicher sind. Spekulationen können stabilisierend (destabilisierend) auf die Märkte wirken, wenn die Spekulanten angesichts eines aktuellen Preisanstiegs für die Zukunft eine Preissenkung (weiteren Preisanstieg) erwarten, die künftigen Entwicklungen zutreffend antizipieren und damit vorwegnehmen. Destabilisierend wirken Spekulationen dagegen, wenn sie vorhandene Preisschwankungen verstärken.

 

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