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Standby Letter of Credit

Bankgarantie in Akkreditivform
Darin verpflichtet sich die eröffnende Bank für Rechnung ihres Auftraggebers gegenüber einem benannten Begünstigten, diesen für den Fall schadlos zu halten, daß der Begünstigte mit im einzelnen im Standby Letter of Credit spezifizierten Dokumenten die Nichterfüllung von dem Auftraggeber oder einem Dritten obliegenden Verpflichtungen darlegt. Er hat Eingang in die Einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumentenakkreditive (ERA 500) gefunden. Obwohl der Standby Letter of Credit äußerlich in der Regel akkreditivmäßig aufgemacht ist, muß er materiell als garantieähnliches Instrument angesehen werden, wenn der wirtschaftliche Zweck der Verpflichtung nicht - wie beim Akkreditiv- auf die Erfüllung einer Zahlungsverpflichtung gerichtet ist, sondern - wie bei einer Bankgarantie -die finanziellen Nachteile beim Ausbleiben eines bestimmten Erfolges (zum Beispiel Nichterfüllung einer Lieferpflicht) ausgeglichen werden sollen. Ursprünglich für die US-amerikanische Bankpraxis entwickelt, um den dort geltenden, zwischenzeitlich jedoch überholten, speziellen Rechtsbedingungen zu genügen, ist er jedoch inzwischen auch im internationalen Geschäft anzutreffen.

 

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Weitere Begriffe : Volksaktionär Spezialist, sozial-emotionaler Wechselgirant
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