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Swaps
Swap
s im Sinne von Finanzierungstechniken bezeichnen den zwischen zwei
Partner
n –
z
.
B
.
Unternehmen
– vorgenommenen
Austausch
von Kapitalbeträgen in unterschiedlicher
Währung
(
Währungsswap
) bzw. von verschiedenen Zinsverpflichtungen (
Zinsswap
). In der
Praxis
werden diese beiden
Form
en oft miteinander kombiniert. Beispiel zum
Zinsswap
: Die Huber
AG
errichtet in
Frankreich
eine Schokokuss-
Fabrik
. Sie hat zur
Finanzierung
dieses
Vorhaben
s einen
Kredit
aufgenommen, dessen
Zins
alle drei
Monat
e dem
Marktzins
angepaßt wird (=
Kredit
mit einem
variablen
Zins
). Bislang war dies eine prima
Lösung
– die
Marktzins
en
waren
rückläufig
, und damit auch der
Kreditzins
. Jetzt befürchtet Huber, dass die
Marktzins
en wieder steigen. Im Rahmen eines
Zinsswap
-
Geschäft
s tauscht Huber seine
variablen
Zinsverpflichtungen gegen einen
Festzins
um.
Devisenswapgeschäfte
werden von der
Europäischen Zentralbank
(
EZB
) (aber auch von
Geschäftsbanken
und
Unternehmen
)
betriebe
n. Hierbei werden
Devisen
per
Kasse – d. h.
Erfüllung
sofort – gekauft (verkauft) und gleichzeitig
per
Termin
– d. h.
Erfüllung
später – wieder verkauft (rückgekauft).
Bei einem klassischen
Swap
-
Geschäft
übernehmen zwei
Partner
jeweils die
Verbindlichkeiten
(
Schulden
) des anderen
Partner
s. Sie
tausch
en also ihre
Zahlungsverpflichtung
en gegeneinander aus, wobei das
Verhältnis
zu ihren jeweiligen
Gläubigern
davon unberührt bleibt. Wichtige
Form
en des
Swap
s sind die Zmsswaps und die
Währungsswaps
. Der Sinn dieses
Geschäft
s besteht darin,
Zins
- oder Währungsunterschiede auszunutzen und
von ihnen
zu profitieren, also
Arbitrage
-
Gewinne
zu machen (
Arbitrage
).
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