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Transaktion
Durchführung eines Leistungsaustauschs oder Kaufs. Transaktionskosten mit einer Transaktion verbundene Kosten. Transaktionskosten lassen sich unterscheiden in:
1. Informationskosten,
2. Vereinbarungskosten,
3. Kontrollkosten und
4. Anpassungskosten.
Ausgehend von der Annahme, dass es keine wirtschaftlichen Aktivitäten ohne Transaktionskosten geben kann, hat sich ein moderner Zweig der Wirtschaftstheorie entwickelt, der Transaktionskostenansatz, der nach den (optimalen) Entscheidungsmechanismen fragt, die die geringsten Transaktionskosten aufweisen.
Verarbeitungsschritt in der Informationsverarbeitung, der ein abgeschlossenes (Teil-) Ergebnis erzeugt. Zur Gewährleistung der Korrektheit (Integrität) und Widerspruchsfreiheit (Konsistenz) der Daten werden Veränderungen an einer Datenbank oft erst bei vollständig durchgeführter Transaktion dauerhaft gespeichert. Tritt während der Verarbeitung dieses Schritts dagegen ein Fehler auf, bleibt der bisherige Datenbestand unverändert.
Das aus dem Lateinischen stammende Wort Transaktion bezeichnet einen bedeutenden geschäftlichen Vorfall. Auch finanzielle Vorgänge von großer Tragweite nennt man Transaktionen.
Nach Kotler/Bliemel (2001, S. 16f.) ist es Ziel des Marketing, Austauschprozesse zu erleichtem und durchzuführen. Als Transaktionen bezeichnet man einmalige, als Austauschbeziehungen dauerhafte Beziehungen zwischen den Marktpartnern. Transaktionen beziehen sich auf den Tausch von Waren und Dienstleistungen gegen andere Güter oder gegen Geld. Grundsätzlich können alle Werte als Tauschobjekte betrachtet werden, so auch Zeit, Aufmerksamkeit oder Zuneigung (Marketing, genetisches).
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