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Trennbankensystem

System der Organisation der Geschäftsbanken (Bank) eines Landes, bei dem die institutionelle Trennung zwischen dem Effektengeschäft (Effekten) und dem kommerziellen Kreditgeschäft (Kredit) charakteristisch ist. Über ein Trennbankensystem verfügen die USA, Frankreich und England. Universalbankensystem

Kreditinstitute eines Trennbankensystems dürfen nur jeweils eine Teilmenge der möglichen Bankleistungen anbieten. Das US-amerikanische Trennbankensystem unterteilt beispielsweise die Kreditinstitute in Commercial und Investment Banks. Die Existenz von Trennbankensystemen wird u.a. damit begründet, daß sie Interessenkonflikte der Kreditinstitute bei der Unternehmensfinanzierung (z.B. Kreditvergabe versus Emissionsunterstützung) lösen können. Ein anderer Vorteil wird darin gesehen, daß das vermeintlich riskantere Investment Banking vom Commercial Banking getrennt wird und so die Sicherheit der Depositen
gewährleistet ist. Diese Argumente werden aber nicht durch entsprechende empirische Untersuchungen gestützt.

Arbeitsteiliges Bankensystem. Spezialbankensystem (z. B. in USA und Japan) i. S. d. Aufteilung des Bankensystems in Commercial- und Invest-mentbanks; selten auch als Trennsystem von Banken des kurz- und des langfristigen Geschäfts (tendenziell in Grossbritannien). Generell gelten Trennbankensysteme heute aber als weitgehend obsolet und sind in den klassischen Trennbankensystemen zu eher gemischten Systemen geworden. Ggs.: Universalbankensystem.

 

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