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Umweltorientierung
Umweltorientierung liegt vor, wennals Standortfaktoren bei der Standortwahl die Beanspruchungsmöglichkeit natürlicher Ressourcen(z. B. Wasserversorgung), Umwelteinflüsse auf die Produktion (Klima, Wetter), die Möglichkeit produktionsbedingter Umweltbelastungen(Lärm, Abfall, Abwasser, Abgase) sowie die Entsorgungsinfrastruktur(z. B. Möglichkeit und Kosten der öffentlichen Müllentsorgung, Abfallverwertung durch Recycling- Unternehmen) dominieren. Aufgrund gesetzlich fixierter Emissionsgrenzen und öffentlicher Umweltschutzauflagen nimmt die Anzahl potentiellerStandorte für umweltbelastendeGroßbetriebe (Kraftwerke, Hütten, chemische Grund stoffindustrie etc.) ständig ab (Standorte, regionale). Für solche Betriebe ist auch die Einstellung zur Industrieansiedlung(z. B. Existenz von Bürgerinitiativen) und die Kooperationsbereitschaft derKommune bei der Abwicklung behördlicher Genehmigungsverfahrenein wesentlicher Faktor bei der Wahllokaler Standorte. Groß Unternehmen haben u. U. die Möglichkeit, ihre Standortstruktur nach Umweltgesichtspunkten zu differenzieren (z. B. Dezentralisation durch Auslagerung stark umweltbelastender Produktionen).
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