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Verrechnungsabweichung

in der angelsächsischen Literatur als Revisions Variance bekannt, ist eine Kostenabweichung zwischen Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung. In Unternehmen mit umfangreichen Fertigungsprogrammen wird aus Wirtschaftlichkeitsgründen die Kostenplanung nur in größeren Zeiträumen durchgeführt (bsp. einmal im Jahr). Diese sog. Grundplanung, in der ein genau fixiertes Programm mit dem dafür erforderlichen Verbrauch von Kostengütern festgelegt ist, muß fortlaufend in kürzeren Zeitabständen überprüft werden. Ergeben sich nun während einer Planperiode durch bedeutende produktionstechnische oder organisatorische Änderungen neue Kostenstrukturen, so ändern sich dadurch auch die Planverrechnungssätze der Kalkulation. Demnach müßten auch die Plankalkulationen für alle Produkte geändert werden, die in diesen Kostenstellen hergestellt werden, was aber meistens wegen zu großer Kosten unterlassen wird. Die so entstehenden Kostenabweichungen zwischen der Kostenstellenrechnung und der Kostenträgerrechnung stellen Verrechnungsabweichungen dar.

 

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