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Warenterminhandel
ist der
Handel
über
Termingeschäfte
an
Warenbörsen
. Dabei werden die
Liefermenge
n seitens der
Käufer
bereits vor
Produktion
bzw. Ernte oder
Gewinnung
sichergestellt. Andererseits bietet der Warenterminhandel die Möglichkeit zur
Spekulation
, da Erntemengen bzw.
Produktion
und
Bedarf
zum
Zeitpunkt
der
Lieferung
schwer abzuschätzen sind. Dadurch können sich Preisschwankungen ergeben. Der Warenterminhandel erfolgt in sogenannten
Kontrakt
en (Mindestmengen, die auch gebündelt werden können). Zum
Abschluß
eines
Termingeschäft
s muß der
Käufer
beim
Makler
(
broker
) einen
Einschuß
, d.h. eine
Anzahlung
leisten. Bei größeren
Preissteigerung
en für
Kontrakt
e ist der
Einschuß
gegebenenfalls zu erhöhen. Der
Einschuß
wird bei
Abwicklung
auf den
Rechnungsbetrag
angerechnet, abzüglich sonstiger
Spesen
. Die Terminlaufzeiten sind wesentlich höher als im
Wertpapierterminhandel
; sie
betrag
en
bis
zu 14
Monat
en. Die
Spekulation
kann auf—Hausse erfolgen; der Spekulant kauft hier
Waren
auf
Termin
, die er dann zum Lieferungszeitpunkt sofort wieder im Lokogeschäft zum höheren
Preis
verkauft (Lokogeschäft siehe -
Warenbörse
). Bei
Spekulation
auf
Baisse
verkauft der Spekulant auf
Termin
und hofft, im Lieferungszeitpunkt die Ware günstiger im Lokogeschäft zu beziehen, um das
Termingeschäft
erfüllen zu können.
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