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Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft

Communaute Economique de l’Afrique de l’Ouest (CEAO) 1973 als Nachfolgerin der 1959 gegründeten westafrikanischen Zollunion Union Douaniere des Etats de l’Afrique Occi-dentale (UDAO) und der sie 1966 ersetzenden Union Douaniere des Etats de l’Afrique de l’Ouest (UDEAO) errichtet. Ziel der Organisation mit Sitz in Ouagadougou, Burkina Faso, war die Errichtung einer Freihandelszone, die Förderung eines ausgewogenen Handels zwischen den Mitgliedern sowie die Verbesserung der Infrastruktur.
Anfang 1994 waren die frankophonen Staaten Benin, Burkina Faso, Cöte d’lvoire, Mali, Mauretanien, Niger und Senegal Mitglieder der Gemeinschaft, Togo und Guinea besaßen Beobachterstatus. Die Konferenz der Staats- und Regierungschefs, der Ministerrat, der Schiedsgerichtshof sowie das Generalsekretariat bildeten die Organe der Gemeinschaft, der als Sonderinstrumente noch der Fonds Communautaire de Developpement (FCD) und der Fonds de Soli-darite et d’lntervention pour le Developpe-ment de la Communaute Economique de l’Afrique de l’Ouest (FOSIDEC) zur Verfügung standen.
Seit Gründung der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion 1994, der mit Ausnahme Mauretaniens die Vollmitglieder der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft sowie Togo angehören, ruht die Arbeit der Wirtschaftsgemeinschaft.

 

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