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Wirtschaftsordnungen
Wirtschaftsordnungen/
Wirtschaftssystem
e ist die Bezeichnung für die Typen, nach denen in einer
Volkswirtschaft
Produktion
und
Verteilung
der
Güter
/
Leistungen
organisiert werden kann. Als extreme Grundformen gelten hier die
Marktwirtschaft
auf der einen und die
Zentralverwaltungswirtschaft
auf der anderen Seite. Sie unterscheiden sich vor allem in der Frage, wie in einer
arbeitsteilig
en
Wirtschaft
die Tätigkeiten der einzelnen
Beteiligten
optimal
aufeinander abgestimmt werden. Dies bedeutet praktisch: Es muss verhindert werden, dass in einem Land zwar
z
.
B
. doppelt so viele Schuhe wie benötigt produziert werden, auf der anderen Seite aber Hemden Mangelware sind. Das Abstimmungsproblem wird in
Marktwirtschaft
en über den
Markt
geregelt. In
Zentralverwaltungswirtschaft
en versucht
man
, die
Abstimmung
über einen Zentralplan zu bewältigen. Diese beiden Grundformen von
Wirtschaftssystem
en existieren in der Wirklichkeit nicht in „Reinkultur". Vielmehr sind sie in bestimmter Weise abgewandelt. Die
Wirtschaft
in Deutschland entspricht – ebenso wie die der meisten westlichen
Industrieländer
– eher dem Typ einer
Marktwirtschaft
. Die
Wirtschaftssystem
e der wenigen sozialistischen Länder entsprechen (heute noch) eher dem Typ einer
Zentralverwaltungswirtschaft
.
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