Eine internationale Koordination der Wirtschaftspolitik wird meist mit so genannten Spill-over-Effekten zwischen Ländern begründet. Ein bekanntes Beispiel ist die Umweltpolitik: Negative externe Effekte (z.B. die Luftverschmutzung) treten grenzüberschreitend auf. Dies verlangt ebenso nach einer zwischenstaatlichen Abstimmung (in der EU ist dies vergleichsweise einfach) wie die internationale Währungs- und Schuldenpolitik. Hinzu kommt, dass eine wirkungsvolle Koordination voraussetzt, möglichst alle großen Volkswirtschaften in diesen Prozess einzubinden. Dies ist bislang jedoch nicht gelungen.