des Währungsbandes würde sich dabei stabilisierend auf das Verhalten des Wechselkurses im Band auswirken. Demgegenüber würde ein Mangel an Glaubwürdigkeit destabilisierende Spekulationen seitens des Marktes auslösen. Im Vergleich zu Systemen perfekt fixer Wechselkurse oder auch flexibler Wechselkurse weisen Zielzonen gewisse Eigenarten auf. So verfügen Zentralbanken im Vergleich zu Fixkurssystemen über diskretionären Spielraum, den sie zur Verfolgung alternativer Ziele (zum Beispiel Zinsstabilisierung) einsetzen können. Im Unterschied zu Systemen perfekt flexibler Wechselkurse reduzieren Wechselkurszielzonen die Variabilität nomineller sowie realer Wechselkurse und stabilisieren mitunter den Außenhandel. Neuere Forschungen aus dem Bereich der zielzonenorientierten Wechselkurspolitikhaben gezeigt, daß Zielzonen insbesondere für solche Ökonomien optimal sind, die sowohl durch monetäreSchocks (zum Beispiel Geldnachfrageschocks) als auch durch reale Schocks (zum Beispiel Präferenzverlagerung von heimischen zu ausländischen Gütern) getroffen werden.