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Beta-Faktor

Der Beta-Faktor gilt allgemein als Maßgröße, welche die relative Schwankungsbreite eines Finanztitels im Verhältnis zum Gesamtmarkt demonstriert. Ein Beta-Faktor von 1,2 zeigt z. B., daß sich der Kurs eines Finanztitels (z. B. Aktie) um 1,2 % stärker bewegt hat, wenn sich der Gesamtmarkt um 1 % verändert hat. Der niedrigste Beta-Faktor ist ?0? (keinerlei Veränderungen auf Marktveränderungen), der höchste Beta-Faktor ist ?2? (extrem volatile Finanztitel).

Der Beta-Faktor zeigt, ähnlich wie die Volatilität, das Kursschwankungspotential i.d.R. einer Aktie an.

Der Beta-Faktor gehört zur Kategorie der Risikofaktoren. Er drückt die Dynamik einer Aktie aus, d. h. die Geschwindigkeit mit der sie Kursschwankungen im Gegensatz zu anderen Aktien durchläuft.

Mit Hilfe statistischer Verfahren aus Vergangenheitswerten wird der Beta-Faktor gewonnen:

* Dabei ist ein Beta-Faktor von 1 definiert als ein genau dem Index entsprechender Kursverlauf.

* Waren die Kursschwankungen
eines Wertes stärker als die Kursschwankungen des Index, wird ein Beta-Faktor von über 1 definiert.

* Ein Beta-Faktor unter 1 bedeutet, dass die Kursschwankungen eines Wertes schwächer waren, als die Kursschwankungen des Index.

Eine statistische Kennziffer der technischen Aktienanalyse (Chart-Analyse), die eine Aussage darüber ermöglichen soll, wie sich künftige Kursbewegungen in Beziehung zur Gesamtmarktentwicklung verhalten werden. Ein Beta-Faktor von 1,5 sagt beispielsweise aus, daß eine Aktie um rund 1,5mal stärker steigt als der Gesamtmarkt; umgekehrt wird sie bei Kursrückgängen wahrscheinlich schneller fallen.

 

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