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Daten

sind die Grundlage von Informationen. Daten werden erst durch ihre Zwecksetzung zu Informationen. Die Daten können unterschieden werden in alphanumerische Daten und numerische Daten. Die alphanumerischen Daten bestehen in erster Linie aus Buchstaben des Alphabets, manchmal aus Ziffern oder einigen Sonderzeichen. Die numerischen Daten werden ausschließlich durch Ziffern und Sonderzeichen (+ oder -) dargestellt und werden bei jeder Art von Berechnung verwendet (Siehe hierzu auch Informationen, elektronische Datenverarbeitung).

Daten sind Gegebenheiten, die aus dem ökonomischen, rechtlichen, sozialen, technischen und kulturellen Bereich einer Volkswirtschaft entstammen. Die Daten können nicht direkt beeinflußt werden; sie beeinflussen jedoch indirekt den Entscheidungsprozeß.

Daten sind Informationen in einer maschinell verarbeitbaren Form. Es gibt viele Möglichkeiten, Daten zu klassifizieren. Hier soll unterschieden werden nach dem Aufbau (physische Sicht) und nach dem Inhalt (logische Sicht). Daten, die zu Dateneinheiten der folgenden Form zusammengefaßt werden können, heißen formatierte Daten. Unformatierte Daten sind durchgehende Texte, die in Form einer Datei gespeichert und nicht weiter strukturiert sind. Daten für betriebliche Anwendungen sind meist formatierte Daten, die von einem Anwendungsprogramm
unter einem bestimmten Namen ansprech bar sind und deren Länge bekannt ist. Als Stammdaten werden solche Da ten bezeichnet, die auf unbestimmte Zeit gespeichert sein sollen. Dies sind z. B. Personalstammdaten wie Perso nalnummer, Name, Adresse, Gehalt oder Artikelstammdaten wie Artikel nummer, Artikelbezeichnung, Preis. Alle Daten, die für einen absehbaren Zeitraum angelegt werden, heißen Bewegungsdaten, z. B. geleistete Ar beitsstunden pro Monat für einen be stimmten Mitarbeiter. Im folgenden (S. 231) Datenbankdiagramm (Da tenbank) sind einige typische Daten für betriebswirtschaftliche Anwen dungen dargestellt.

1. Bezeichnung für wesentliche Einzelpunkte eines Geschäftsabschlusses) der Bank, von Verträgen, Vereinbarungen u. dgl. mit Kunden usw.
2. I. S. v. feststehenden Rahmenbedingungen (i. Ggs. z.variablen) für die Bankgeschäftspolitik.
3. Zu beachtende kalendarisch o. ä. fixierte Termine, z. B. Fälligkeitsdaten.
4. Elemente (i.w. S. Informationen) der (vor allem elektronischen, automatisierten) Datenverarbeitung.

In der Wirtschaftssoziologie: alle Informationen über soziale Tatsachen und Prozesse qualitativer und quantitativer Art, die durch Techniken der empirischen Sozialforschung erhoben werden. Daten können sowohl unter expliziten Forschungszielen als auch zufällig gewonnen werden. Alle Entscheidungen über Stichprobe, Fragebogen etc. bestimmen die Art der erhebbaren Daten.

 

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