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Datenmatrix

Formal ausgedrückt ist eine Datenmatrix ein rechteckiges (zweidimensionales) Schema, das aus Zeilen und Spalten zur Aufnahme von Daten besteht.

Die Datenmatrix besteht aus den Zeilen I = 1,2, ..., n, den Spalten j = 1, 2, ..., m, und den Elementen (Daten) xij. Üblicherweise werden die Objekte zeilenweise angeordnet, die einzelnen Variablen (Merkmale) spaltenweise .

Die Darstellung von Datenmaterial in Matrixform stellt l. d. R. einen ersten systematisierenden Schritt der Analyse dar (Datenanalyse). Werden Merkmale für verschiedene Objekte zu unterschiedlichen Zeiten er-fasst, so können diese in Form eines Datenkubus dargestellt werden. Der Datenkubus ist ein dreidimensionales Gebilde; er ist als Aufeinanderschichtung von Matrizen vorstellbar, wobei jede Schicht Daten einer anderen Periode oder eines anderen Zeitpunkts enthält. Werden Daten zu einem Zeitpunkt erhoben und ausgewertet, spricht man von Querschnittsanalyse; erfolgen mehrere Messungen hintereinander zu verschiedenen Zeitpunkten, handelt es sich um eine Längsschnittanalyse.

 

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