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Telearbeit

umfasst erwerbsmäßig betriebene Tätigkeiten an einem Arbeitsplatz, der mit informationstechnischen Endgeräten ausgestattet, betriebsorganisatorisch dezentral eingerichtet und mit dem Auftraggeber durch elektronische Kommunikationsmedien verbunden ist.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Jede auf Informations- und Kommunikationstechniken basierende Tätigkeit, die ausschließlich oder periodisch von einem außerhalb eines Unternehmens liegenden Arbeitsplatz durchgeführt wird.

Telearbeit kann von zu Hause, über wohnortnahe Telezentren, welche die Arbeitsplätze bündeln, vom Standort des Kunden aus oder von ortsunabhängigen mobilen Arbeitsplätzen mithilfe von Laptops durchgeführt werden. Untersuchungen gehen davon aus, dass 9 bis 21 % aller Arbeitsplätze für Telearbeit geeignet sind. Dies betrifft nicht nur einfache sondern immer mehr höherqualifizierte Tätigkeiten. Die Kosten für die Einrichtung der Telearbeitsplätze sind für die Unternehmen attraktiv gering. Für die Unternehmen ist die Telearbeit einerseits kostensparend (Arbeitsplatz zuhause oder flexibel
, weniger Fahrkosten, schnellere Informationen) anderseits ist die Frage der Organisation. der Führung und der Kontrolle des Beschäftigten bzw. des Arbeitsprozesses schwierig. Für die Beschäftigten ist eine soziale Isolierung (innerhalb des Unternehmens) und eine hohe Flexibilierierung der Arbeitszeit die Folge. Die Frage der arbeitsrechtlichen Absicherung steht erst am Anfang.

 

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