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Abweichungen zweiten Grades
errechnen sich theoretisch aus dem
Produkt
der
Mengenabweichung
und der
Preisabweichung
, d.h. die
Abweichung zweiten Grades
ist die mit der
Preisabweichung
bewertete
Mengenabweichung
. In der Abbildung entspricht das Rechteck r(P) x q(P) den
Plankosten
(bei Ist-
Bezugsgröße
) und das Rechteck r(’) x q(’) den
Istkosten
. (Beispiel für
Einzelmaterialkosten
) Die
Gesamtabweichung
ist die
Differenz
zwischen den
Istkosten
(r(i) x q(’)) und den
Plankosten
(r(P) x q(P)). Diese
Gesamtabweichung
wird verursacht durch
Preisänderung
und Mengenänderung (
Abweichungsinterdependenz
). Theoretisch besteht sie aus 3 Teilabweichungen:
Preisabweichung
1. Grades,
Mengenabweichung
1. Grades und der
Abweichung
2. Grades.
In der Kostenrechnungspraxis wird diese
Gesamtabweichung
in
Preisabweichung
und
Verbrauchsabweichung
aufgespalten, indem die
Abweichung
2. Grades der
Preisabweichung
zugerechnet wird: In der
Praxis
wird die
Abweichung
2. Grades somit nicht gesondert errechnet.
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