ist der Zuwachs des Gesamtertrages bei Vermehrung der Ausbringung um eine (infinitesimal kleine) Einheit. Auf der Kostenseite entsprechen dem ;renzertrag die Grenzkosten. Die )ifferenz zwischen beiden Beträgen ergibt das Grenzergebnis.
Der Grenzertrag bezeichnet die Änderung des Gesamtertrages, die durch den Mehreinsatz (Mindereinsatz) einer Einheit eines Produktionsfaktors hervorgerufen wird. Der Grenzertrag wird durch die erste Ableitung der Gesamtertragsfunktion bestimmt. Geometrisch wird die Grenzertragskurve aus der Gesamtertragskurve durch die Tangentenlösung ermittelt.
Der Zuwachs des Ertrages (der Ausbringung) bei Erhöhung des Faktoreinsatzes um eine marginale Mengeneinheit wird als Grenzertrag oder synonym als Grenzprodukt bezeichnet. Es ist zu unterscheiden zwischen dem partiellen Grenzprodukt, das die Wirkung der Erhöhung des Einsatzes einer Faktorart von mehreren gemeinsam eingesetzten Faktorarten ausweist und dem totalen Grenzprodukt oder totalen Grenzertrag, der die gemeinsame Wirkung der Veränderung aller eingesetzten Faktorarten beschreibt.