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Karibische Gemeinschaft

Caribbean Community (and Common Market) (CARICOM) 1973 als Nachfolgeorganisation der Caribbean Free Trade Area (CARIFTA) von Barbados, Guyana, Jamaika sowie Trinidad und Tobago gegründet. Ihre Ziele sind die Koordinierung der Außenpolitik der Mitgliedstaaten sowie die Schaffung eines gemeinsamen Marktes.
1996 gehörten der Gemeinschaft 14 kari-bische Staaten als Vollmitglieder, die Jungferninseln und die Turks- und Caicos-inseln als assoziierte Mitglieder sowie die Dominikanische Republik, Haiti, Mexiko und Venezuela als Beobachter an. Kuba gehört der Gemeinschaft nicht an. Ihr oberstes Organ ist die Konferenz der Regierungschefs. Der Gemeinschaft assoziierte autonome Institutionen sind unter anderen die Karibische Entwicklungsbank und die Organisation Ostkaribischer Staaten.
Bisher beschränkten sich die Aktivitäten der Karibischen Gemeinschaft auf ambitionierte Absichtserklärungen. So ist die Errichtung einer Währungsunion bis zum Jahre 2000 verkündet und 1995 eine Association of Caribbean States (ACS), bestehend aus 25 karibischen Staaten einschließlich Kubas, auf Initiative der Regierungschefs der Karibischen Gemeinschaft ins Leben gerufen worden.

 

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