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Kostenelastizität
Kostenelastizität (auch genannt Kostenreagibilität, Reagibilitätsgrad) zeigt, wie sich eine einzelne Kostenart ändert, sofern sich ein Kostenbestimmungsfaktor (meist Beschäftigung) ändert. Sie gibt an, um wieviel Prozent sich die Kosten ändern, wenn sich die Beschäftigung um ein Prozent ändert.
Es gilt:
relative Kostenänderung
Kostenelastizität = ------------------------------- relative Beschäftigungsänderung
Die Kostenelastizität gibt das Verhältnis zwischen einer infinitesimal kleinen relativen Änderung der Kostenhöhe und des diese Änderung bewirkenden zusätzlichen Einsatzes, bezogen auf die ursprüngliche Einsatzhöhe eines Kostenbestimmungsfaktors an. Als Kostenbestimmungsfaktor wird häufig die Ausbringungsmenge verwendet. Diese Relation kann größer als 1 (progressive Kosten), gleich 1 (proportionale Kosten), oder kleiner als 1 (degressive Kosten) sein (Kostenreagibilität). Ist die Relation 0, so handelt es sich um fixe Kosten, die bei Änderung der Ausbringungsmenge keiner Änderung unterliegen.
Kostenelastizität ist verwandt mit dem Variator.
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