In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für eine eindeutige Zuordnung zwischen bewerteten Gegenständen oder Entscheidungsergebnissen und reellen Zahlen, die die Wertschätzungen ausdrücken. Die Skala der geordneten Gegenstände soll zumindest die Anforderungen an eine Intervallskala erfüllen. Eine weitere Voraussetzung für die Konstruktion einer Nutzenfunktion ist die Existenz einer konsistenten Präferenzordnung über die Gegenstände oder Entscheidungsergebnisse. Schon 1738 entwickelte D. Bernoulli aus einer ?Grenznutzen?-Differentialglei-chung eine logarithmische, also nichtlineare Nutzenfunktion Bisher gibt es keine allgemein anerkannte Methode zur Konstruktion einer N.