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Indifferenzkurven

Der geometrische Ort aller Alternativen, die von einem Entscheidungsträger in einer Entscheidungssituation als gleichwertig betrachtet werden, wird als Indifferenzkurve bezeichnet; der Entscheidungsträger ist den verschiedenen Alternativen gegenüber indifferent. Die Ordnung von Alternativen durch Indifferenzkurven geht von der Annahme aus, daß es möglich ist eine ordinale Nutzenfunktion für alle Alternativen aufzustellen; diese Anj nähme ist wegen der Meßprobleme bezüglich des Nutzens und der be schränkten Informationsverarbei tungskapazität des Entscheidungsträ gers als bedenklich anzusehen. In formaler Hinsicht ähneln die In differenzkurven den » Isoquanten; sie verlaufen ebenfalls konvex zum Ursprung und sollten sich nicht schneiden. Während aber die Iso quanten die technischen Bedingungender Produktion abbilden, zeigen dieIndifferenzkurven die Wertvorstellungen bezüglich alternativer Handhngen, z. B. des Kaufs verschiedenerWirtschaftsgüter auf.

 

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