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Rentabilitätskennzahlen
Rentabilitätsanalysen, die auf Zahlendes Jahresabschlusses als Informationsquellen basieren, werden vor allem mit Hilfe von Kennzahlen durchgeführt, wobei sich die Analyse sowohl auf isolierte Kennzahlen alsauch Kennzahlensysteme stützt. Isolierte Rentabilitätskennzahlen lassensich einmal danach unterscheiden, obdie als verursachend angesehene Größe das Eigenkapital, das Gesamtkapital, das betriebsnotwendige Vermögen oder den Umsatz darstellt. Zumanderen vermag die im Zähler derKennzahl auftretende Erfolgsgrößedas Unterscheidungsmerkmal abzugeben. Als Erfolgsgröße kommenu. a. der Gesamtperiodenerfolg, derGesamtperiodenerfolg zuzüglich
Fremdkapitalzinsen, der Steuerbilanzgewinn und neben dem ordentlichen Betriebserfolg der Cash Flow in Betracht. Rentabilitätskennzahlen, denen in der Literatur zentrale Bedeutung beigemessen wird, sind die Eigenkapitalrentabilität und die Gesamtkapitalrentabilität. Bei der Entwicklung von Kennzahlensystemen wird von einer für wichtig gehaltenen Haupt oder Spitzenkennzahl ausgegangen und diese zum Zwecke der Ursachensliche in weitere Unterkennzahlen zerlegt. Hierdurch entsteht eine Kennzahlenpyramide.
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