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Vollkostenprinzip

besagt, loll langfristig nur eine Deckung der Vollkosten den Bestand einer Unternehmung gewährleistet. Wird das Vollkostenprinzip auf einzelne Produkte angewendet in dem Sinne, daß bei jedem Erzeugnis auf lange Sicht Vollkostendeckung verlangt wird, kann dies zu unternehmerischen Fehlentscheidungen führen. Eine Vollkostenkalkulation entspricht weder dem Kostenverursachungsprinzip, noch vermag sie die tatsächliche Preisuntergrenze zu ermitteln. Weiterhin wird dadurch die preispolitische Flexibilität stark eingeschränkt, da sich bei Anwendung des Vollkostenprinzips der preispolitische Spielraum auf den Gewinnzuschlag reduziert. Der wichtigste Einwand gegen eine produktbezogene Vollkostendeckung ist jedoch, daß dadurch evtl. Produkte aus dem Fertigungsprogramm genommen werden, die durch einen positiven Deckungsbeitrag zur Steigerung des Gewinns führen.

 

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