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Zentralamerikanischer Gemeinsamer Markt
Central American Common Market (CACM) bzw. Central American Free Trade Area (CAFTA), Mercado Comün Centroamericano (MCC, MCCA) wurde 1960 im Vertrag von Managua, Nicaragua, mit dem Ziel einer Wirtschaftsund Zollunion gegründet und umfaßte zeitweilig die Staaten Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras sowie Nicaragua. Während zunächst durch gegenseitigen Zollabbau und Vereinheitlichung des Außenzolltarifs der Regionalhandel gesteigert werden konnte, beeinträchtigten Konflikte zwischen den Mitgliedern und Bürgerkriege in einigen Mitgliedstaaten die Integrationsbemühungen ab den 70er Jahren bis zur beginnenden Normalisierung der politischen Lage Ende der 80er Jahre. 1993 erfolgte die Gründung des Zentralamerikanischen Integrationssystems, das den Zentralamerikanischen Gemeinsamen Markt de facto ablöste und einige seiner Organe, zum Beispiel die Zentralamerikanische Bank für Wirtschaftliche Integration, übernahm.
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