Wie bei der dynamischen Amortisationsrechnung wird die Vorteilhaftigkeit einer Investitionsalternative an ihrer Amortisationszeit gemessen. Bei der statischen Variante der Amortisationsrechnung wird jedoch von konstanten durchschnittlichen Rückflüssen R je Periode ausgegangen, so daß sich der Amortisationszeitpunkt (PayOffZeitpunkt) t einfach analytisch bestimmen läßt: wobei a0 Anschaffungsausgabe R durchschnittlicher konstanter Rückfluß je Periode. Gegenüber der kumulativen dynamischen Version der Amortisationsrechnung weist dieses Vorgehen den Nachteil auf, daß zeitliche Verlagerungen in den Rückflüssen durch die Durchschnittsbildung nivelliert werden. Insbesondere ist es problematisch, den Rückfluß der ersten Nutzungsperiode als repräsentativ für alle Nutzungsperioden anzusehen, da hierdurch in der Regel zu hohe Rückflüsse angenommen und zu günstige PayOffDauern errechnet werden. Vor Fehlentscheidungen dieser Art kann nur eine möglichst genaue Prognose der künftigen Zahlungsströme bewahren. Im übrigen gelten für die statische Amortisationsrechnung dieselben Grundsätzlichen Einwendungen bezüglich des zugrund eliegendenBeurteilungskriteriums wie sie unterdem Stichwort Amortisationsrechnung, dynamische, bereits aufgeführtwurden.