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Kameralistik
traditionelles staatliches
Rechnungswesen
, auf dem (bislang noch) die (meisten) staatlichen Haushaltspläne und Haushaltsrechnungen
aufbau
en. Die Kameralistik ist rein pagatorischer Natur, d. h. sie fußt auf getätigten
Einnahmen
und
Ausgaben
. Da aber das Ausgeben von
Geld
nicht
Ziel
der staatlichen Tätigkeit, sondern
Mittel
ist, um (auch nicht
monetäre
)
Ziele
zu erreichen, wird die Kameralistik auch als inputorientiertes
Rechnungswesen
bezeichnet. Die
kameralistisch
e oder kamerale
titel
- und kapitelorientierte
Gliederung
gewährleistet die
Umsetzung
und
Kontrolle
der
Haushaltsgrundsätze
. Es werden die staatliche Budgetierungsfunktion sowie die
Umsetzung
finanzwirtschaftlicher
Zielsetzung
en erfüllt, ohne aber
ergebnisorientiert
e
Kontrolle
n zu ermöglichen oder
Abweichungen
von sich im
Haushaltsplan
dokumentierenden politischen
Programm
en zu berücksichtigen.
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