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Minimalkostenkombination

Minimalkostenkombination ist die Kombination der im Produktionsprozeß eingesetzten Güter (= Sachgüter und Dienstleistungen), bei der eine bestimmte vorgegebene Ausbringungsmenge mit den geringsten Gesamtkosten hergestellt wird.

Theorien der klassischen Produktions- und Kostentheorie. Als Minimalkostenkombinaton ist diejenige Kombination austauschbarer Produktionsfaktoren anzusehen, die im Hinblick auf eine bestimmte Ausbringung die geringsten Kosten verursacht. Die Kombinationsmöglichkeiten sind durch die verschiedenen Kostenwerte der Produktionsfaktoren bedingt, die im gegenseitigen Austauschverhältnis für einen Output eingesetzt werden können. Langfristig wird der Betrieb diejenige Kombination wählen, bei der sich die partiellen Grenzproduktivitäten wie die Preise der Produktionsfaktoren verhalten.

Die Minimalkostenkombination ist diejenige Kombination von substitutionalen Produktionsfaktoren, die bei einem vorgegebenen Kostenbetrag die größte Ausbringungsmenge ergibt. Bei der Minimalkostenkombination verhalten sich die Grenzproduktivitäten wie die Faktorpreise
.

Bei einem peripher substitutionalem Faktoreinsatzverhältnis (Substitutionalität) besteht das Problem der Auswahl des günstigsten Faktoreinsatzverhältnisses; bei einer voraussetzungsgemäß gegebenen Ausbringungsmenge ist das die kostenminimale Faktoreinsatzkombination. Die Ermittlung dieser Minimalkostenkombination des Faktoreinsatzes kann im Zwei-Faktoren-Modell graphisch erfolgen (Abbildung 1, S. 780). Die Ausbringungsmenge von x = 10 in Abbildung 1 kann durch beliebig viele Kombinationen von v, und v2 entsprechend der Isoquante hergestellt werden. Bei Faktorpreisen von q, = 10 für Faktor 1 und q2 = 9 für Faktor 2 ergibt sich die abgebildete Bilanzgerade, die alle Faktoreinsatzmengen ausdrückt, die für einen Betrag von 90, DM gekauft werden können.

 

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