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Partiefertigung
Partiefertigung ist eine Sonderform der Sortenfertigung, bei der eine begrenzte Menge eines Einsatzstoffes bearbeitet wird, die eine qualitätsmäßige Einheit darstellt.
Problem:
Die Partiefertigung muß deutlich von der Chargenfertigung abgegrenzt
werden. Bei der Partiefertigung wird die einheitliche Erzeugnismenge
nicht durch das Fassungsvermögen eines Betriebsmittels, sondern durch
die zur Verfügung stehende Einsatzmenge eines Rohstoffs begrenzt.
Partiefertigung hat mit der Chargenfertigung also nur das Merkmal der
mengenmäßig begrenzten und gleichartigen Endprodukte gemein.
Beispiel:
Tee aus Assam, Preiselbeeren aus Lappland, Holz aus Polen, Deckblät-
ter von Qualitätszigarren, Diamanten bestimmter Größe und Qualität.
Sonderform der Sortenfertigung. Rohstoffe werden vor der Be- oder Verarbeitung sortiert und durchlaufen dann den Produktionsprozeß getrennt (in Partien). Da die Eingangsstoffe in ihrer Qualität oft nicht konstant gehalten werden können (z.B. bei Bodenschätzen, Naturprodukten), ist die resultierende Produktdifferenzierung nicht gewollt, sondern prozeßbedingt. –. Kalkulation bei Partiefertigung, Chargenfertigung,
Chargenkalkulation
Die Partiefertigung oder Partieproduktion ist ein inputorientierter Produktionstyp, der auf der Unmöglichkeit der Wiederholbarkeit der Produktion in bezug auf eine bestimmte Endproduktqualität beruht, weil der Faktoreinsatz, die Partie, nicht in der gleichen Qualität wiederbeschafft werden kann.
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