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Programmhandel

(Programm-Trading) Anwendung computergestützter Marktanalyseprogramme zur Vorgabe von Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen auf der Basis mathematischer Modelle durch einen Computer. Die Notwendigkeit und Vorteilhaftigkeit des Computereinsatzes ergibt sich aus dessen Fähigkeit, große Datenmengen (Kassa-, Terminkurse, Zinssätze, Dividenden, Steuern, Transaktionskosten) schnell und zielgerecht verarbeiten zu können. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, Kursentwicklungen auf unterschiedlichen Märkten zu überwachen und auszuwerten, um so ggf. kurzfristig agieren bzw. reagieren zu können. Der Einsatz des Programmhandels erfolgt zu Zwecken
? der Arbitrage zwischen Kassa- und Terminmarkt (Formen: Aktienindex-Arbitrage; Index-Fund-Arbitrage),
? des Hedging ( Portfolio-Insurance),
? des Kaufs bzw. Verkaufs auf Basis chart-technischer Analysen ( Chartanalyse, Charts).

Kauf- oder Verkaufsentscheidung über Wertpapiere nach einer durch ein computergestütztes Marktanalyseprogramm vorausgegangenen Analyse auf der Basis mathematischer Modelle. In den USA wird diese Handelsform häufig vor institutionellen Anlegern unc Brokern gewählt.

 

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