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Repetierfaktoren
Repetierfaktoren, auch Verbrauchsfaktoren, sind solche Produktionsfaktoren, die bei einmaligem Einsatz im Produktionsprozeß verbraucht werden.
Beispiel:
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.
Gegensatz:
Potentialfaktoren.
Unter dem Aspekt des Gebrauchs oder Verbrauchs in der Produktion lassen sich die Produktionsfaktoren in Potentialfaktoren und Repetierfaktoren einteilen. Die Repetierfaktoren gehen in den einzelnen » Produktionsprozeß ein und verlieren dabei ihre Identität als Produktionsfaktor; sie werden verbraucht bzw. zum Produkt transformiert und müssen für einen nächsten Produktionsprozeß erneut bereitgestellt, d. h. wieder Beschafft werden. Ihr Einsatz wiederholt sich ständig, weshalb sie als Repetierfaktoren bezeichnet werden (Heinen, E., Betriebswirtschaftliche Kostenlehre, 3. Auflage, Wiesbaden 1970, S. 223). Der Verzehr anRepetierfaktoren, es läßt sich dafürauch von Werkstoffen oder Verbrauchsgütern sprechen, kann vonden Potentialfaktoren und / oder direkt von den zu erstellenden Produkten abhängen. Im letzteren Fall wirddie Planung des Faktoreinsatzes mitHilfe von Rezepten, Zeichnungen oder Stücklisten erfolgen; das Faktoreinsatzverhältnis ist dann in der Regellinear limitational.
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