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Screening

Beim Screening erfolgt eine Selbstklassifikation seitens der Kapitalnehmer durch Auswahl derjenigen Vertragskonstellation aus der Menge der möglichen Konstellationen, zu denen sie bereit wären, einen Finanzierungskontrakt mit einem Kapitalgeber einzugehen.

Unter der Annahme, dass die von den Kapitalgebern angebotenen Finanzierungskontrakte eine Signalwirkung besitzen, geht mit der Selbstklassifikation eine Selbstauslese einher. Besonders schlechte Finanzierungskonditionen werden nur von Unternehmen oder Personen mit nicht einwandfreier Bonität akzeptiert, weshalb die Vertreter der neoinstitutionalistischen Finanzierungstheorie im Screening ein Instrument zur Überwindung der Informationsasymmetrie, vornehmlich von Qualitätsunsicherheiten, zwischen den Finanzierungspartnern sehen.

 

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