Waren und Dienstleistungsmärkte umfassen die Gesamtheit der ökonomischen Beziehungen zwischen Anbietern und Nachfragern in bezug auf eine bestimmte Warenart (Fertigprodukt) bzw. eine Dienstleistung (»immaterielles« Gut). Die Unterscheidung spezifischer Einzelmärkte stößt in der Realität stets auf Schwierigkeiten:
Berücksichtigung von Substitutionsbeziehungen;
Berücksichtigung der ökonomischen Auswirkungen von vorgelagerten bzw. nachgeschalteten Märkten.
Ein Markenartikelhersteller setzt seine Waren bspw. an Einzelhändler ab, versucht gleichzeitig aber auch, das Verhalten der Endabnehmer mit Hilfe geeigneter Marketingmaßnahmen zu beeinflussen (mehrstufige Märkte). Die Struktur von Waren und Dienstleistungsmärkte kann sowohl horizontal als auch vertikal beurteilt werden:
a) horizontale Marktstruktur: Damitist die Art der Beziehung zwischenden Wettbewerbern der gleichenMarktseite gemeint (Marktform). Eslassen sich unterscheiden:
auf der Angebotsseite: Monopol; Oügopol; Polypol;
auf der Nachfrageseite