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Waren und Dienstleistungsmärkte
Waren
und Dienstleistungsmärkte umfassen die
Gesamtheit
der
ökonomisch
en
Beziehung
en zwischen
Anbieter
n und
Nachfrager
n in bezug auf eine bestimmte Warenart (
Fertigprodukt
) bzw. eine
Dienstleistung
(»immaterielles« Gut). Die Unterscheidung spezifischer
Einzelmärkte
stößt in der Realität stets auf Schwierigkeiten:
Berücksichtigung von Substitutionsbeziehungen;
Berücksichtigung der
ökonomisch
en
Auswirkung
en von vorgelagerten bzw. nachgeschalteten Märkten.
Ein Markenartikelhersteller setzt seine
Waren
bspw. an
Einzelhändler
ab, versucht gleichzeitig aber auch, das
Verhalten
der
Endabnehmer
mit Hilfe geeigneter
Marketingmaßnahmen
zu beeinflussen (
mehrstufige
Märkte). Die
Struktur
von
Waren
und Dienstleistungsmärkte kann sowohl
horizontal
als auch
vertikal
beurteilt werden:
a)
horizontal
e
Marktstruktur
: Damitist die Art der
Beziehung
zwischenden
Wettbewerber
n der gleichenMarktseite gemeint (
Marktform
). Eslassen sich unterscheiden:
auf der Angebotsseite:
Monopol
; Oügopol;
Polypol
;
auf der
Nachfrageseite
: Monop-son; Oligopson; Polypson.
b)
vertikale
Marktstruktur
: Art der IBeziehung zwischen
Anbieter
n und INachfragern. Drei Grund fälle dieser Isog.
Marktseitenverhältnisse
können Iunterschieden werden:
Anbieter
; die einzelnen
Nachfrager
sind für sich genommen völlig unbedeutend: Nur die
Gesamtheit
der
Nachfrager
hat
Einfluß
auf die
Anbieter
(Beispiel: Der einzelne
Käufer
in einem
Warenhaus
).
Fall B:
Kollektiv
e Betrachtung der
Anbieter
durch die bzw. den
Nachfrager
; die
Marktanteil
e der einzelnen
Anbieter
sind so klein bzw. ihre Anzahl ist so groß, daß ein einzelner
Anbieter
als unbedeutend erscheint. Nur die
Gesamtheit
der
Anbieter
hat
Einfluß
auf die
Nachfrager
(Beispiel: Aufkaufhandel für landwirtschaftlich
Produkte
).
Fall C: Gegenseitig singuläre Betrachtung der Marktpartner.
Anbieter
und
Nachfrager
erscheinen
sich jeweils in einem Maße bedeutend, daß sie
individuelle
Beziehung
en zueinander aufnehmen (Beispiel:
Verhandlungsprozess
e bei Individualfertigung).
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