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Zinsparitätentheorie

Die Zinsparitätentheorie erklärt die Wechselkursveränderungen mit Kapitalbewegungen. Nimmt man etwa an, dass die Zinsen in den USA schneller steigen oder höher sind als in Deutschland, so haben internationale Investoren tendenziell ein größeres Interesse an dortigen Wertpapieren. Da für deren Erwerb Dollar benötigt werden, steigt die Nachfrage nach ihm an. Dieser Prozess kommt (theoretisch) dann zum Stillstand, wenn sich durch die Änderung von Kapitalangebot und -nachfrage in beiden Staaten die Wertpapierrenditen angenähert haben und der Erwerb von Dollar (im Vergleich zum Euro) durch die Aufwertung so teuer geworden ist, dass die Renditedifferenz aufgezehrt wird.

 

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