A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Neue Weltwirtschaftsordnung
Auf der 4. Welthandelskonferenz in Nairobi forderten die
Entwicklungsländer
eine neue
Weltwirtschaftsordnung
, da sie die bestehenden Verhältnisse (überwiegend nur
Export
von
Rohstoffe
n und
Import
fast aller
Fertigerzeugnisse
) als hauptsächlich verursachend für ihre schlechte Wirtschaftssituation betrachten.
Mittelfristig
sollen die weltweit vorhandenen
Güter
und
Finanzmittel
»gerechter« verteilt werden, um die dringendsten
Problem
e dieser
Staat
en zu mildern.
Langfristig
sollen die
Standort
e der industriellen
Erzeugung
auch in die
Entwicklungsländer
verlegt werden, damit diese ebenfalls zum
Sozialprodukt
der Welt
beitrag
en können. Neben -
Buffer-Stocks
und
STABEX
werden auch allseitige
Kauf
- und Lieferverpflichtungen für
Rohstoffe
(Liefer- und
Abnahmemenge
n zwischen
Industrie
- und
Entwicklungsländer
n sollen festgelegt werden), Produktdiversifizierung (
Entwicklungsländer
wollen
Rohstoffe
im veredelten
Zustand
exportieren), Industrieentwicklung und großzügige Schuldenregelungen gefordert. Teile dieser
Forderungen
werden von den
Industriestaaten
mit dem Argument abgelehnt, daß die
freien
Marktprinzipien dadurch noch weiter als bisher eingeschänkt würden. Siehe auch
Gruppe der 77
.
Diese Seite als Bookmark speichern :
<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Neue Versorgungsformen
Neuemission
Weitere Begriffe :
Qualifizierte Mehrheit
Zielkostenrechnung
Kurs
Wirtschaftslexikon.
| Copyright © 2005-2009 All rights reserved. www.wirtschaftslexikon24.net |
Impressum