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Spedition

Logistischer Dienstleister (Dienstleistungslogistik). Zu den klassischen Aufgaben des Spediteurs (Transportieren, Umschlagen, Lagern) kommen zunehmend weitere logistische Aufgaben hinzu. Beispiele: Bestandsmanagement, bedarfsgerechte An- und Abtransporte (Just-in-Time), kundengerechte Spezialtransporte (z.B. von Gefahrgut, Kühlgut), Kommissionierung, Verpackung und Etikettierung, Rack-Jobbing, Qualitätssicherung, Montage, Retourenabwicklung, Leergutverwaltung und -transport, Entsorgungslogistik, Inkassoaufgaben, Factoring.

Eine Spedition ist ein Unternehmen, das die gewerbsmäßige Versendung von Gütern an einen bestimmten Zielort übernimmt. Dazu gehören etwa die Bestimmung des Beförderungsmittels und -weges, die Erstellung der Versandpapiere, die Verzollung etc., nicht jedoch der physische Transport. Dieser obliegt dem Frachtführer. Führt die Spedition den Transport mit eigenen Personal- und Fahrzeugkapazitäten durch, spricht man von Selbsteintritt (§ 458 HGB). Speditionen sind verkehrsträgerübergreifend tätig, der Schwerpunkt liegt jedoch im Straßengüterverkehr. Das Speditionsgeschäft ist in §§ 453 - 466 HGB geregelt.

 

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