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Staatsversagen
Wäre der Staat in der
Lag
e,
Marktversagen
zu beheben und effizientere Ergebnisse zu erzielen, wäre dies eine Rechtfertigung für staatliche
Wirtschaftspolitik
. Daran gibt es jedoch aus einer Reihe von Gründen Zweifel. In ihrer Gesamtheit
stelle
n sie das so genannte Staatsversagen dar: Staatliche
Eingriff
e in den Marktprozess verursachen
Kosten
, sofern die entsprechenden
Information
en überhaupt beschaffbar sind (
Kosten
der
Informationsbeschaffung
und -
verarbeitung
; Sach- und
Personalkosten
,
Subventionen
, Kontrollkosten). Das
Wissen
über
Wirkungszusammenhänge
ist begrenzt und schränkt den
Mitteleinsatz
ein. Die
Analyse
des
Marktversagen
s und der geforderte
Mitteleinsatz
sind geprägt vom
Eigeninteresse
der verantwortlichen Politiker und der ihnen dienenden
Administration
. Diese
Interesse
n sind mit denen der Allgemeinheit selten deckungsgleich. Hinzu kommt, dass die möglichen
Mittel
deswegen nicht einsetzbar sind, weil
rechtlich
e oder finanzielle
Restriktionen
oder internationale
Verpflichtung
en sie nicht zulassen. Staatliche
Eingriff
e rechtfertigen sich erst dann, wenn sie — bei gegebenem
Marktversagen
— zu besseren Ergebnissen führen.
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