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Standorte, nationale/internationale
Bei international tätigen Unternehmen sind bei der Wahl von MakroStandorten (Standort, Standortwahl) in der ersten Auswahlstufe nationale S. (Länder oder auch länderübergreifende Wirtschaftsräume, z. B. der EG-Raum) festzulegen. Gründe für die Wahl ausländischer S. sind: die Sicherung des Auslandsabsatzes durch größere Marktnähe (Absatzorientierung), die Nutzung von Transportkostenvorteilen, die Umgehung von Importrestriktionen, unsichere Wechselkursentwicklungen, ein internationales Lohn(Arbeitsorientierung) oder Abgabengefälle oder massive Investitionsförderung in Gastgeberländern (Abgabe und Subventionsorientierung). Wesentliche Standortfaktoren bei Vorauswahl und Bewertung nationaler S. sind neben dem Absatzpotential vor allem auch Faktoren zur Erfassung der politisch-sozialen Situation (politische Stabilität, soziales Klima, Liberalität im Waren und Nachrichtenverkehr sowie im Kapital und Gewinntransfer). Gegenüber Industrieländern sind bei S. in Entwicklungsländern daneben die Verfügbarkeitausreichend qualifizierter oder qualifizierbarer Arbeitskräfte, die Verkehrs und Versorgungsinfrastruktur(Strom, Gas, Wasser, Schienen-, Straßen-, Telefonnetze) sowie das Servicepotential (z. B. Reparaturbetriebe) von besonderer Bedeutung. EigeneInfrastrukturvorleistungen könneni. d. R. nur von Groß Unternehmenerbracht werden.
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