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Zahlungsrisiko

ist das -Risiko im Auslandsgeschäft, daß der ausländische Kunde oder (bei abgewickelten Staatsaufträgen) der Staat seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt (Ausfallrisiko). Wenn ein Zahlungsrisiko eintritt, muß der Exporteur unfreiwillig das Zahlungsziel für den ausländischen Kunden verlängern, dies kann bei ihm selbst zu einem Liquiditätsrisiko fuhren.

1. Allg. aus Sicht eines Gl¤ubigers das Risiko, dass sein Schuldner einer Zahlung oder ein sonst wie ihm gegen¼ber Zahlungspflichtiger diese nicht, nicht vollst¤ndig oder nicht rechtzeitig erbringt. 2. Im Aussenhandelsgesch¤ft: Der Exporteur hat ein Zahlungsrisiko, weil er nicht sicher sein kann, ob der Importeur, der die Ware zwar abgenommen hat, diese auch ver-tragsgem. bezahlt. Gew¤hrt er dem Importeur einen Liefervertragskredit, kommt das Kreditrisiko des Exporteurs hinzu. Der Exporteur hat auf Grund der vereinbarten Zahlungsbedingungen nur begrenzt M¶glichkeiten -z.B. durch Vereinbarung von Vorauszahlung, Zahlung per Dokumentenakkreditiv oder Kasse gegen Dokumente -, diese Risiken auszuschliessen oder zu minimieren. Kann auch in ein bankm¤ssiges Risiko ¼bergehen, wenn ein Institut in die Zahlungsabwicklung, kredit-oder vorfinanzierungsm¤ssig eingeschaltet ist.

 

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