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Feldtheorie

Nach Lewin (1969), einem Begründer der Feldtheorie, ist das Verhalten eine Funktion von interdependenten Variablen der Person und der Umwelt, die die Gesamtsituation bzw. den Lebensraum (psychologisches Feld) bilden, in dem das Individuum bzw. der Konsument seine Entscheidungen trifft.

Bei dieser Betrachtungsweise des Konsumentenverhaltens entsprechen die Variablen der Person den intervenierenden Variablen, die in den SOR-Modellen des Neobefiaviorismus berücksichtigt werden. Die Umweltvariablen sind Aktionsvariablen der sozialen Umwelt, welche die Person als Stimuli erreichen.

In der Feldtheorie wird die Gesamtsituation grafisch in einem Feld dargestellt, das alle Faktoren enthält. Das Feld ist dabei um so strukturierter, je mehr Faktoren gegeben sind. Lewin stellt neben den bestehenden Beziehungen zwischen den Faktoren auch die dpamischen Momente als gerichtete Kräfte dar. Diese Kräfte sind Vektoren im Lebensraum und zeigen die Richtung und Stärke, mit der eine Person zu Veränderungen neigt. Eine positive Kraft in Richtung auf ein Objekt ist mit einem Bedürfniszustand (Bedürfnishierarchie) gleichzusetzen. Durch zwei oder mehrere entgegengesetzte Kräfte entsteht eine intrapersonelle Konfliktsituation (Konflikte), z.B. durch eine positive Kraft in Richtung auf ein Produkt beim gleichzeitigen Wunsch zu sparen. Das Verhalten resultiert aus dem Kräfteverhältnis zwischen der Kraft hin zum Produkt und der Kraft weg von der Geldausgabe.

Eine grafische Darstellung situativer Gegebenheiten gibt auch der sozialpsycho-

 

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