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Lorenzkurve

Die Lorenzkurve ist die graphische Darstellung einer Häufigkeitsverteilung, welche die relative Konzentration veranschaulicht. Je steiler (flacher) die Kurve verläuft, desto stärker (geringer) ist die Konzentration. Sie wurde im Jahre 1905 von Max O.Lorenz entwikkelt. ABC-Analyse, Gini-Koeffzient

Weitverbreitet für die graphische Darstellung von Häufigkeitsverteilungen ist die LorenzKurve (Max O. Lorenz, amerikanischer Statistiker), weil sie ein sehr plastisches Bild der Verteilungsungleichheit und konzentration vermittelt. In der wirtschaftswissenschaftlichen Analyse findet sie sehr häufig Anwendung bei der Messung der personellen Einkommensverteilung. In einem BoxDiagramm werden auf der Abszisse die Einkommensbezieher von 0100% von der untersten Einkommensstufe beginnend auf der Ordinate die jeweils dazugehörigen Prozentzahlen für das persönliche Einkommen abgetragen. Bei einer arithmetischen Verteilung, d. h. hätten alle Einkommensbezieher das gleiche Einkommen, müßten die Prozentsätze beider Datenreihen übereinstimmen und die Einkommensverteilung würde durch die Diagonale OA dargestellt. Die tatsächliche Einkommensverteilung zeigt die LorenzKurve. Konzentriert sich ein wachsender Anteil des Einkommens bei wenigen Einkommensempfängern, nähen sich die LorenzKurve der Abszisse und der rechten Ordinate. Je größer also

 

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