| |
|
|
Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion
Union Economique et Monetaire Ouest-Africaine (UEMOA) wurde 1994 von den Staats- und Regierungschefs als Nachfolgerin der Westafrikanischen Währungsunion gegründet.
Organe der Union mit Sitz in Ouagadou-gou, Burkina Faso, sind die jährliche Gipfelkonferenz der Staatschefs sowie die halbjährlichen Ministertreffen der acht Mitgliedsländer Benin, Burkina Faso, Cöte d’lvoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo.
Die von ihrer Vorgängerin übernommene zentrale Aufgabe der Union ist die Aufrechterhaltung des Franc-CFA (Franc de la Communaute Financiere Africaine), der als gemeinsame Währung der Mitgliedstaaten in einem festen Wechselkursverhältnis zum französischen Franc steht (Franc-Zone). Hauptinstitutionen der Union sind die Entwicklungsbank Banque Ouest-Africaine de Developpement (BOAD) mit Sitz in Lome, Togo, und die mit Vorläufern seit 1955 existierende Banque Centrale des Etats de l’Africaine de l’Ouest (BCEAO) in Dakar, Senegal. Die BCEAO als Zentralbank der Währungsunion verfügt über das alleinige Emissionsrecht der gemeinsamen Währung. Ihr Kapital wird von den Mitgliedstaaten gemeinsam gehalten. Geleitet wird sie seit 1973 von einem afrikanischen Gouverneur, einem Vizegouverneur und einem Verwaltungsrat, dem je zwei Vertreter der Mitgliedstaaten und Frankreichs angehören, (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft)
Diese Seite als Bookmark speichern :
<< vorhergehender Begriff |
|
nächster Begriff >> |
|
|
|
|
|
|
|